Vor einigen Tagen ist das Desktop-Betriebssystem Windows XP stolze 10 Jahre alt geworden.
Es ist immer noch auf fast 50 Prozent aller PC’s eingesetzt. Aktuelle Untersuchungen zeigen aber,
dass der Marktanteil deutlich sinkt.
Microsoft wird mit Windows 8 (schon in einer ersten Beta-Version zum Testen bereitgestellt), eine überzeugende Version bringen, die auf Tablet-PCs, Netbooks, Subnotebooks und Desktop-PCs mit Touchbedienung eine gleichermaßen gute Tauglichkeit aufweist.
Dies können die Versionen Windows 7 oder Vista nicht bieten. Da Windows 8 gerüchteweise bereits im Herbst 2012 zur Verfügung stehen soll, stellen sich viele XP-Anwender die Frage, ob sie nicht von XP gleich auf Windows 8 umsteigen und die Versionen Windows Vista oder Windows 7 einfach überspringen sollen.
Das Microsoft Unternehmen rät allen XP-Anwendern diesen harten Schritt zu vermeiden, denn ein Überspringen ist aus den foglenden Gründen nicht so einfach durchzuführen:
– die 64-Bit-Version hat sich durchgesetzt und Windows 8 für Desktop-Rechner wird es nur noch so geben
– damit ist aber auch aktuelle Hardware nötig, weil die Hersteller keine passenden Treiber nachliefern können
– damit laufen die meisten alten 16-Bit-Programme nicht mehr – unter Windows 7 (32 Bit-Version) arbeiten sie noch
– 32-Bit-Treiber funktionieren nicht auf 64-Bit-Systemen
– Die Oberfläche von Windows 8 ist in der Bedienung völlig neu, und für jeden individuell anpassbar – zur Windows 7 Oberfläche kann man umschalten.
Es scheint also sinnvoll die weiche Variante zu wählen und erst auf Windows 7 umzusteigen.
