Schufa vergibt Auftrag für ein Forschungsprojekt, ob Inhalte in sozialen Netzen wie Facebook oder Twitter zur Prüfung der Kreditwürdigkeit herangezogen werden können.
Die Kontakte von Facebook-Mitgliedern sollen untersucht werden, um an kreditgebende Unternehmen Auskunft über die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden zu geben.
Das Projekt wird von der Verbraucherministerin Ilse Aigner scharf kritisiert, sie verlangt vollständige Aufklärung über die Hintergründe und Ziele.
In der Zwischenzeit hat die beauftragte Firma, die eine Analyse erstellen sollte, inwieweit Informationen aus den sozialen Netzen zur Prüfung der Kreditwürdigkeit einfließen können, den Vertrag auf Grund der massiven Kritik gekündigt.
Insoweit scheint Beruhigung eingetreten zu sein, trotzdem muss jedem klar sein, dass seine im Internet bereitgestellten persönlichen Daten von jedem einsehbar sind und so auch ausgewertet werden können.
Wer also Persönliches preisgibt, muss damit rechnen, dass seine Daten auch von Personen oder Instituten missbräuchlich genutzt werden können.
